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D1 souverän in Saarlouis
15.12.2015 09:46

Wie prognostiziert zeigten sich unsere Damen 1 in der Oberliga mit einem völlig anderem Gesicht beim Duell gegen den Aufsteiger VSG Saarlouis. Das Match wurde mit 25:20,25:15 und 25:21 gewonnen.

Obwohl ohne Mittelangreiferin Michelle Müller und nur mit 8 Spielerinnen angereist war die Marschroute klar. Das Landauspiel war aus den Köpfen verbannt und das Team wollte sich ausschließlich der anstehenden Aufgabe widmen. Eine nicht einfache Aufgabe, da Außenangreiferin Nadine Weyrauch die ungewohnte Mitteposition für einzelene Rotatiosnaufstellungen übernahem und sich dabei mit Außenangreiferin Julia Zywitzki abwechseln sollte. Um es vorwegzunehmen, das klappte tadellos.

Satz 1 - Lediglich im allerersten Spielzug zeigte sich eine Unsicherheit bei den angesprochenen Wechseln, dennoch konnten wir den ersten Punkt begrüßen um anschließend eine 3:0 und in Folge 6:3 Führung herauszuspielen. Mit sehr guten Angriffen und feiner Blockarbeit wurde im Satzverlauf der Abstand gehalten, konnte sogar ein wenig erhöht werden. (12:7). Bei diesem Spielstand nahm Saarlouis seine erste Auszeit. Unser nächster Aufschlag wurde zwar verschlagen aber wir holten uns gleich den nächsten Punkt zurück zum 13:8 und kurze Zeit später hieß es 18:10. Besonders gut wirkte in dieser Phase Sophie Fuchs, die nahezu alle Angriffe von der Mitte beim Gegner versenken konnte und Lydia Martsch gefiel besonders mit ihren wuchtigen Diagonalangriffen. Saalouis nimmt bei diesem Spielstand seine zweite Auszeit und setzte in Folge alles auf eine Karte in dem die Aufschläge zu uns herübergezimmert wurden. Bei 20:10 wechseln wir Jennifer Moll gegen Lydia Martsch aus, damit Jenny Spielanteile erhält und sich im Geschehen wiederfindet. Die Annahme war zwar weiterhin stabil, aber es waren eine Vielzahl unglücklicher Punkte die fortan die Gastegeber aufholen ließen. Knapp verfehlt eine sehr gute Rettungsaktion von unserer Liber Elly Diamantopoulou, der Ball springt nicht hoch genug ab, eine kleine Blockberührung lenkt den Ball gegen die Laufrichtung von Lydia Martsch ab die diesen Ball nicht mehr erreichen kann, ein wuchtiger Angriff von uns trifft die gegenerische Abwehr und der Ball prallt von dieser ungewollt ab und fliegt unholbar in unser Hinterfeld. Ähnliche Bälle und mehr machen uns auf einmal das Leben schwer, Saarlouis wird besser. Bei 22:15 nehmen wir unsere erste Auszeit, denn Saarlouis scheint Oberwasser zu bekommen. Zu allem Unglück ist der folgende Aufschlag ein Netzroller, unholbar für uns und die Gastgeber kommen immer näher. Die beste Aufschlägerin des Gegners versteht es uns eine Serie von perfekten Services um die Ohren zu hauen und wir benötigen eine zweite Auszeit bei 23:20 um uns zu sortieren. Das gelingt dann auch, kurz und schmerzlos schließen wir den Satz mit den nächsten 2 Punkte ab.

In Durchgang 2 gehen wir absolut locker, die Aufholjagd der Gastgeber hat keine Spuren hinterlassen. Sofort wird das Heft in die hand genommen und nach kurzer Zeit heißt es 8:3. Für Saarlouis bedeutet dies die erste Auszeit nehmen zu müssen. Es ist der Satz, wie eigentlich das ganze Spiel von unserer Libera Diamntopoulou. Nahezu bei 100% liegt ihre Quote in Annahme und Abwehr. Sehr zur Freude von Zuspielerin Sophia Beutel, die gekonnt durch diese perfekten Bälle ihre Angreiferin beliebig in Szene setzen konnte. Alles klappt und das 16:9 - zweite Auszeit von Saarlouis - ist Zeugnis dafür. Wir erhöhen auf 18:9. Kuerz vorher wurde wieder Jenny Moll eingewechselt, diesmal für Nadine Weyrauch und Jenny sollte die Mitteposition mit Leben füllen. Das gelang sehr gut und wir liessen nicht locker. 22:11 und 23:13 hieß es alsbald. Besonders gut wurde auch unsere Aufschlagstrategie umgesetzt, Ausgangspunkt für viele gute Blockpunkte die wir anschließend holten. Mit 25:15 über das normale Sideout ging dieser Satz sehr schnell und für unser Positivkonto gut über die Bühne.

In Satz 3 konnten wir das Geschehen endlich einmal fortsetzen? Nein! Wie so oft geht der Gegner mit 3:0 in Führung. Zeichnet sich diesmal wieder der typische 3. SCM-Satz ab? Doch diesesmal soll das nicht so sein. Postwendend egalisieren wir die Führung und spielen unser normales Sideout weiter. In dieser Phase kann Saarlouis doch recht gut mithalten und wird vor allem in der Abwehr besser. Nicht alle unsere Angriffe können einfach verwandelt werden und die Saarländerinnen agieren wie ein Gummiwand. Beim spielstand von 11:10 wird wiederum Jenny Moll für Nadine Weyrauch, die bis dato einen hervorragenden Job geleistet hat, eingewechselt. Gleich nutzen wir die Gunst der Stunde und können kleinere Unaufmerksamkeitenbeim Gegner ausnutzen und gehen erstmals mit einem 2-Punkteabstand zum 14:12 in Führung. Doch Saarlouis wehrt sich verbissen und unsere Angriffe werden häufig abgwehrt. So bleibt es nicht aus, dass die Gastgeber wieder anschließen können und uns bei 16:17 wieder überholen. Den Abstand können sie bis zum 19:20 halten als Nadine Lahres zum Aufschlag geht und die vorgebene Zone des Trainers bestens bedient. Sie trifft genau die noralgischen Punkte des Gegners und dieser wankt. Saarlouis ist nur noch in der Lage Dankebälle zu uns zu spielen und wir können Dank unserer bestens aufgelegten Libera aus der Abwehr heraus unser Angriffsspiel aufziehen. Bei 20:22 nimmt Saarlouis nochmals eine Auszeit, doch wir erhöhen anschließend zum 23:20. Einen Punkt erzielt Saarlouis noch und dann setzte Sophie Fuchs mit 2 weiteren tollen Aufschlägen in die Vorgabezone den Schlußpunkt und Satz 3 sowie das Match ist mit 25:21 unser.

Fazit: Ein toller Auftritt unseres Teams. Wir behalten Platz 3 zur Herbstmeisterschaft, Punktgleich mit dem Zweiten TV Rohrbach, der lediglich 2 Sätze Differenz besser dasteht.

Es spielten in alphabetischer Reihenfolge: Beutel Sophia, Diamantopoulou Elena, Fuchs Sophie, Lahres Nadine, Martsch Lydia, Moll Jennifer, Weyrauch Nadine und Zywitzky Julia.

Weiter geht es dann im neuen Jahr und zwar sogleich mit dem FC Wierschem. Wir erninnern uns an das "Schlachtfest" der ersten Spieltags in dieser Meisterschaftssaison, in dem wir komplett von der Rolle waren. Das wollen wir zumindest von der Team-Präsentation her im Rückspiel anders gestalten. Jetzt ist erstmal Weihnachtspause angesagt, obwohl das team sich bereit erklärt weiter zu trainerien und die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen will. Wir bedanken uns unseren Fans für die tollen Kulissen bei unseren Heimspielen und bei den vielen Begleitungen zu Auswärtsspielen.

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