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D2 klares 0:3 (-14,-19,-15) gegen TSV Speyer II
01.12.2014 12:48

So hat sich der Trainer und das Team ihren Sonntag sicherlich nicht vorgestellt. Zuerst hagelt es Ausfälle. Isa Schulz konnte auf Grund von Kniebeschwerden nicht dabei sein, Maggie Jossek grippegeschwächt dennoch am Start, Gülin Sari erteilte eine Absage da die Schule über das Wochenende noch erledigt werden musste, Verena Janssen viel arbeitsbedingt aus und Thea Weisenbach war die ganze Woche zuvor wegen einer Grippe nicht im Training und auch nur notgedrungen dabei. Freundlicherweise mitgereist waren aus Damen 3 Amelie Samus und Carmela Zarbo.

Um es vorwegzunehmen, die beiden aus D3 haben ihre Sache sehr anständig und gut gemacht. Alles andere war an diesem Spieltag ein kompletter Ausfall. Nichts, aber auch gar nichts wollte gelingen. Da waren die Aufschläge, mal hui und dann wieder Serien von pfui. Fast schon peinliche Ballreinfaller, a là "möchte den Ball irgendjemand nehmen, ich jedenfalls nicht". Ungezwungen wurden Bälle meterweit ins Aus versiebt oder Angriffe hatten die Wirkung eines langsam herabschwebenden rosa Wattebällchens. 

Im ersten Satz war es nur bis zum 3:3 ausgeglichen. Dann begann Speyer mit starken Aufschlägen unser Team unter Druck zu setzen. Ein traumatischer Zustand beschlich Damen 2 und man liess die Domstädter bis zum 15:5 wegziehen, die Anzeigetafel drehte sich dabei schneller wie die Angabe der Litermenge an der Tankstellenzapfsäule. Verzweifelte Versuche wurden ab da unternommen um der Lage Herr zu werden. Ob es die richtige Taktik war, Versuche zu starten den zweiten Schiedrichter mittels Aufschlägen rechts neben das Feld unter Druck zu setzen, mag bezweifelt werden. Einziger Lichtblick in diesem Satz war Sabine Uhlig die beim Spielstand von 6:15 auf 10:15 mittels einer gelungenen Aufschlagserie verkürzen konnte. Danach waren uns nur noch magere 5 Punkte vergönnt und der Satz wurde mit 14:25 verdient abgegeben.

Durchgang 2 sollte nicht viel besser werden. Zumindest hielten wir bis zum 07:09 einigermaßen gut mit, doch die Eigenfehlerquote war an diesem Tag einfach zu hoch. Just in dieser Phase schaffte es Speyer wiederum uns die Rücklichter zu zeigen und zog auf 14:07 davon. Das Team war im Kopf einfach nicht anwesend und ergab sich auch sehr schnell seinem Schicksal. Kurzzeitig flammte ein wenig Ehrgeiz auf bei 13:21 wurden 3 Punkte hintereinander geholt aber der dritte Angriff war eher der Sportart Baseball zuzuordnen und landete press in 2m Höhe an der Hallenwand. Danach war nach einigem Hinundher auch schnell wieder Schluß und Satz ging mit 19:25 wiederum an Speyer.

Trainer Kessing lobte vor dem 3. Satz einen möglichen Tiebreak aus, der ab MItte des Satzes möglicherweise als Teepause verstanden wurde. Denn zu Beginn kehrte Ruhe ein. Der Trainer erhielt auf der Bank eine Nackenmassage und auch das Team spielte von Anfang an ruhiger auf. Man ging sogar mit 08:05 in Führung und legte noch eine Schippe zum 13:08 drauf. Und was macht Speyer jetzt? Dreht diesen Rückstand in eine 19:13 Führung um. Dazwischen liegen 2 Auszeiten und zwei Spielerwechsel bei Mutterstadt. Eine einzige Aufschlägerin bei Speyer vermöbelt die gesamte Damen 2. Das war bitter. Entweder wurde der Aufschlag nicht geholt und wenn doch konnte kein vernünftiger Aufbau erfolgen. Nach diesem Rückstand gelangen uns lediglich noch 2 Punkte und der TSV Speyer schickte uns mit 15:25 nach Hause.

Hoffen wir das der Krankenstand besser wird, jetzt ist erst einmal Spielpause und dann will man für das Rückspiel im neuen Jahr rüsten. 

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