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Ergebnisberichte vom Wochenende 14.-15.11.2015
16.11.2015 08:33

"Licht und Schatten" lautet das Gesamtresultat der Spiele vom vergangenen Wochenende der beteiligten SCM-Teams.

Damen 1

Damen 1 waren zu Gast beim saarländischen TV Düppenweiler und kehrten mit einem 3:1 Erfolg nach Hause. Mitgereist als Trainer war Klaus Kuhn, da Ralph Bösling zeitgleich mit den Damen 3 in Steinwenden sich am Start befand. Dem Bericht von Mannschaftsführerin Julia Zywitzki nach war es kein besonderes Spiel, eher Standard. "Düppenweiler als Aufsteiger, ist eine sehr junge Mannschaft und wir haben bis auf den 3. Satz unsere Erfahrung ausgespielt."

Im ersten Durchgang ging der SCM die Sache zu verhalten an, die Gastgeber führten stetig mit 2-3 Punkten und erst zum 14:14 konnte der SCM ausgleichen. Dann folgte eine kurze starke Phase und das Absetzen mit 3 Punkten gelang. Eine schöne Aufschlagserie von Sophia Beutel, die von 20:16 auf 24:17 erhöhte sicherte den Satzgewinn ab. Der letzte Punkt war Formsache.

In Satz 2 lag es diesmal am SCM seine von Beginn an herausgespielte 2 Punkte Führung zu verteidigen. Den Saarländerinnen gelang es in dieser Phase einen höheren Rückstand stets zu vermeiden und sie hielten gut mit. Beide Teams gewannen ihre Sideouts und nichts aufsehenerregendes passierte bis zum Spielstan dvon 20:19. Im entscheidenden Moment konnten 2 gelunge Blockaktionen, organisiert von Lydia Martsch, die Richtung zum Gewinn von Satz 2 fundamentieren. Über das normale Sideout wurde dieser Durchgang mit 25:21 gewonnen.

In Satz 3 zeigte der SCM dann Schwächen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin und das Team wirkte unkonzentriert. So war es nicht verwundlicher, dass die Gastgeber ihre Chancen nutzen und Morgenluft schnupperten. Der SCM versuchte das zu verhindern und kam nochmals zum 13:13 heran um dann anschließend durch etliche unkontrollierte Aktionen in allen Spielelementen dem Team aus Düppenweiler das Feld zu überlassen. Mit 16:25 ging dieser Durchgang völlig verdient an den Gastgeber.

Klaus Kuhn motivierte das Team in der anschließenden Satzpause das Heft doch bitte selbst in die Hand zu nehmen. Gesagt - getan. Im letzten Satz drehte unser Team den Spieß herum, spielte sehr konzentriert auf und ließ sich nicht beirren die entscheidenden Punkte zu machen. Über ein frühes 9:5 und 19:11 ließ man Düppenweiler keine Chance zur Spielentfaltung. Mit 25:15 schloß man den Satz ab und nahm die verdienten 3 Punkte mit nach Hause.

Es spielten in alphabetischer Reihenfolge: Sophia Beutel, Elly Diamantopoulou, Sophie Fuchs, Nadine Lahres, Lydia Martsch, Jennifer Moll, Michelle Müller, Nadine Weyrauch und Julia Zywitzki.

 

Damen 2

Das war leider nix. Ihren bislang besten Auftritt vermasselten sich Damen 2 beim Lokalrivalen VBC Haßloch. Nach anfänglicher 2:0 Führung nach Sätzen, schaffte Haßloch den Spieß im 3. Durchgang umzudrehen. Doch der Reihe nach.

Satz 1 - Der SCm spielt sehr frisch auf und geht mit 8:1 in Führung. Die Aufschläge sind gut platziert und Block und Angriff tun alles um dieses Ergebnis zu halten. Aber Haßloch weiß sich zu wehren und kann durch gute Aufschläge ihrerseits sich Punkt um Punkt herankämpfen. Beim 14:12 gelingen zwei wichtige Punkte und der SCM zieht auf 16:12 davon. Doch es sind dann die vergebenen Möglichkeiten die es Haßloch ermöglichen wiederum Anschluß zu bekommen. Zum Ende des Satzes hin entwickelt sich ein toller Kampf um jeden Punkt und Damen 2 haben am Ende knapp mit 25:23 die Nase vorn.

In Satz 2, jetzt angespornt vom Erfolg, legen Damen 2 mächtig los und verweisen Haßloch in die Schranke. Wieder kann man eine sehr frühe Führung erspielen, lässt nicht locker und setzt sich in der Endphase mit 20:15 ab. Diesmal machen es Damen 2 nicht spannend und können den Satz klar mit 25:17 für sich entscheiden. Dennoch mahnt Trainerin Susanne Weiler-Kautz an, dass dieses Spiel nocht gewonnen sei.

Durchgang 3 ist geprägt von viel zu viel Eigenfehlern auf Seite von Mutterstadt. Immer wieder werden entscheidende Aufschläge verschlagen und man traut sich nicht im Angriff die Lücken zu finden. Haßloch hat in diesem Satz ganz klar die Oberhand und gewinnt mit 25:18.

Satz 4 soll es nun richten. Der SCM beginnt sehr stark, wirkt konzentriert und schafft es sich früh vom Gegner zu lösen. 9:5 heißt es und die Welt sieht in Ordnung aus. Man lässt Haßloch nicht herankommen und schafft es die Führung bis zum 20:15 zu halten. Und dann nimmt das Drama seinen Lauf. Anstatt die Konzentration aufrecht zu halten und angesichts der Führung Druck im Angriff aufzubauen sind es wieder verschlagene Netzaufschläge, die dem Gegner noch nicht einmal eine Entscheidung abringen und zu viel Klein-Klein vorne am Netz. Dazu gesellen sich unverständlicher Weise völlig unnötige Positionsfehler, man bietet Haßloch freie Flächen an. Diese spielt der Gegner auch gekonnt an. Dann wird es verfahren und "Eingriffe" in Abwehraktionen, Unstimmigkeiten in Übernahmen wer welchen Ball nimmt lassen es zu das Haßloch lachender Dritter bleibt. Acht Punkte in Folge kann Haßloch verbuchen und viel zu spät verscuhen Damen 2 das Heft zu drehen. Mit 23:25 geht auch Satz 4 an Haßloch - der Tiebreak muss es entscheiden.

Kämpferisch ist die erste Phase durchaus und beide Teams schenken sich nicht. Immer wieder kann Haßloch alelrdings eine Führung von Mutterstadt sofort zunichte machen. Beim Spielstand von 8:7 werden die Seiten gewechselt und gerade jetzt kommen wieder diese unnötigen Fehler ins Spiel. 2 Spielerinnen rennen zum Ball und am Schlußnimmt diesen keine von beiden. Einfache Lobs sind nicht angesagt im Angriff - schon in den letzten Sätzen hatte Haßloch jeden von diesen. Risiko hätte gespielt werden müssen und das man das kann hatte man ja schon bewiesen. Aber es kam leider nichts, oder zu wenig vom druckreichen Spiel. Mit 12:15 vergeigt man das Tiebreak und nimmt nur einen schmalen Punkt aus der Begegnung mit. Da wäre viel mehr drin gewesen.

Es spielten: Isabelle Harder, Jana Kautz, Claudia Lackner, Ina Lukas, Kristin Schuka, Isabelle Schulz, Johanna Sprinzl, Sandra Steiner, Rebekka Tremmel.

 

Damen 3

"Nein ich esse meine Suppe nicht!" hätte beim dem Spiel gegen Steinwenden 3 lauten müssen "Nein ich laufe nicht".

Eine insgesamt lauffaule Damen 3 überlassen es den Steinwenderinnen nichts bis ganz wenig zu tun und nur auf die Fehler von Mutterstadt zu hoffen. Das einzige was Steinwenden sicherstellen musste, war das ihr Aufschlag über das Netz ging.

In jedem der drei Sätze machten wir unser Spiel selbst kaputt. Derzeit ruht man sich zu sehr auf der Gewissheit der eigenen Angriffsstärke aus. Das es jedoch hierfür auch einer gescheiten Annahme und Abwehrleistung bedarf vergessen dabei viele. Serien von Dankebällen werden ins Nirvana gebaggert und finden nur spärlich das Zuspiel. Wenn dann mal, dann kommt es zu sehenswerten Aktionen und die Bälle können bei Steinwenden versenkt werden. Das reicht aber leider nicht, denn wenn danach ein einfacher Dankeball vom Gegner über die Finger nach hinten ins Aus rollt gewinnt man keinen Blumentopf. 

Mit 19:25, 16:25 und 21:15 bleiben Damen 3 sehr weit hinter ihren Möglichkeiten. Es muss weiter an der Automatisation des Spielsystems gearbeitet werden. Zuviele Spielerinnen bleiben in ihrer Ausgangsstellung, verharren dort bis der Gegner einen Ball spielt und bewegen sich - wenn überhaupt - vielzu spät in eine richtige Richtung. Dss ganze muss in der nächsten Zeit im Kopf stattfinden, erst wenn hier Einsicht und Wille deutlich wird schafft es das Team sich besser darzustellen.

Es spielten in alphabetischer Reihgenfolge: Julia Buchheit, Hannah Bösling, Joanna Grammenou, Vanessa Heil, Melissa Müller, Eva Ripsam, Amelie Samus, Gülin Sari, Nele Schramm, Tessa Schulz, Ellie Steiger und Carmela Zarbo.

Damen 4

Auch an diesem Wochenende ging es wieder auswärts aufs Feld. Die Damen 4 des SC Mutterstadt reiste am 15.11.2015 nach Mundenheim.

Die Mundenheimer waren sowohl für die Trainer als auch für das Team ein unbeschriebenes Blatt. Das Team aus Mundenheim hatte noch kein Spiel gespielt und wurde neu gemeldet. Somit war vor dem Spieltag nicht klar, welches Niveau diese Mannschaft haben wird. Trotzdem war es das Ziel, zu zeigen, dass man seit dem letzten Spiel bei den Aufschlägen und der Annahme dazu gelernt hatte.

Die Mädels aus Mutterstadt begannen im 1. Satz überragend. Tamina Becker startete mit einer Aufschlagserie von 7 Aufschlägen, von denen zwei direkt verwandelt wurden. Auch die anderen Spielerinnen des SC Mutterstadt machten Druck mit ihren Aufschlägen. Mira Rudolphi schaffte es sogar 10 Aufschläge hintereinander druckvoll über das Netz zu schlagen. Somit war der 1. Satz schnell entschieden und wurde mit 25:6 gewonnen.

Das Trainerteam, bestehend aus Gerald Kessing und Alexander Imo, versuchte die Mädels zu animieren, das Spiel jetzt nicht zu locker zu sehen. Leider begann das Team mit 3 verschlagenen Aufschlägen und reagierte in den ersten paar Minuten zu langsam, sodass es 7:4 zurücklag. Nach einer Auszeit und zwei herausragenden Aufschlagserien von Mira Rudolphi und Kimberley Knoll, gewannen die Mädels aus Mutterstadt mit 25:8.

Auch im 3. Satz startete die Damen 4 unkonzentriert und nicht so souverän wie im 1. Satz. Es ging die ersten Bälle hin und her, wobei es keine Mannschaft schaffte sich abzusetzen. Durch sichere Aufschläge auf Seiten von Mutterstadt und Fehler in der Annahme bei Mundenheim gelang es uns sich doch wieder abzusetzen. Durch die 2 Satzgewinne im Rücken, versuchte sich Kimberley Knoll jetzt sogar mit 2 Aufschlägen von oben. Das Selbstbewusstsein trug dann auch die entsprechenden Früchte. Am Ende ging der Satz mit 25:10 an Mutterstadt.

Die Freude des Teams war groß und auch die Trainer waren sichtlich erfreut über diesen Sieg. „Unser primäres Ziel in diesem Spiel war es, einen Sieg zu holen. Aber wir sind noch mehr erfreut, zu sehen, dass unser Training Früchte getragen hat. Man konnte sehen, dass die Mädchen sich mehr bewegt haben und sich die Aufschlagquote verbessert hat. Vor allem für Kim war es heute ein Erfolgserlebnis, dass sie den Aufschlag von oben geschafft hat. An diesen Erfolg müssen wir nun anknüpfen und versuchen im Training unsere Schwachstellen weiter zu minimieren.“

Es spielten: Nina Karl, Kim Knoll, Tamina Becker, Sophia Hertel, Emeliy Terbonnsen, Barbara Tremmel, Mira Rudolphi.  

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