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Gemischtwaren am Wochenende 27.-28.02.2016
29.02.2016 08:26

Bereits um 15:00 Uhr am Samstag Nachmittag trafen sich Damen 1 in Rükzheim bei Mittelblockerin Michelle Müller und verbrachten in angenehmer Atmosphäre die Stunden vor dem Lokalderby gg. Germersheim. Krankheitsbedingt war Jennifer Moll nicht mit von der Partie, Isa Harder aus D2 sprang dafür ein. Nadine Weyrauch eben von einer mehrwöchigen Mittelohrentzündung befreit trat zwar an hatte aber natürlich erheblichen Trainingsrückstand. Somit nicht die besten Voraussetzungen gegen die Südpfälzerinnen die bekanntermaßen jeden Punkt gegen den Abstieg derzeit benötigen.

In den Sätzen 1 und 2 ließen wir keine Fragen offen. Eine sichere Annahme und gute Angriffe über alle Positionen liessen keinen Freiraum für das Spiel der Gastgeberinnen. Dazu konnten immer wieder sehr gute Blocks das Angriffsverhalten von Germersheim stören. Etwas leicht wurde uns das Leben zudem gemacht indem Germersheim Serien von Aufschlägen im Netz versenkte. Durchgang 1 konnte mit einem sehr soliden 25:17 abgeschlossen werden und dasselbe Ergebnis wurde auch im zweiten Satz erreicht. Hier jedoch passierte beim Spielstand von 18:13 das Malheur. Michelle Müller knickte nach einer Blockaktion ohne Fremdverschulden um und musste mit Verdacht auf Bänderriss oder starker Bänderdehnung aus dem Spiel genommen werden. Isa Harder gab daraufhin ihr Debüt in der Oberliga und schickte sich an die ungewohnte Position zu besetzen. Germersheim indes wusste die Situation in dieser Phase des Spiels noch nicht auszunutzen und machte uns das Leben bis zum Satzgewinn leicht.

In Satz 3 stellte Trainerin Karin Träber die Taktik um und fortan wurde bedeutend mehr das schnelle Spiel auf die Aussenpositionen bevorzugt und der Mittelangriff verstärkt eingesetzt. Dadurch boten wir Lücken, Isa Harder - eigentlich eine Aussenangreiferin - konnte den Anschluß im Block zu oft nicht finden und die Abwehr tat sich schwer mit der ungewohnten Situation. Zwar wussten wir noch eine 11:9 Führung herauszuspielen, aber Abstimmungsschwierigkeiten liessen uns 3 Fehler in Folge machen und Germersheim war wieder dran. Ab diesem Zeitpunkt liefen wir permanent einer Ein- bis Zwei-Punkte Führung hinterher. Ein Lichtblick zeichnte sich zwar beim 20:20 ab, aber ein verschlagener Aufschlag, ein verkorkster Angriff und 2 schlechte Annahmen brachten Germersheim auf die Siegerstraße und mit 20:25 war der Durchgang fort und dahin. Eigentlich und nicht nur eigentlich wollten wir es in Satz 4 besser machen. Von Beginn an lagen wir in Führung und Germersheim kam nie bis auf 2 Punkte heran. Ein 19:16 konnte allerdings nicht ausgebaut werden und wieder war es der Spielstand 22:21 den wir nicht zu unserem Vorteil nutzen konnten. Wieder ein verschlagener Aufschlag in dieser wichtigen Situation und ein "doofer" Ball der unverteidigt zwischen unsere Reihen auf den Boden fiel weckten bei den Gastgeberin die Geister, die wir nicht rufen wollten. 24:23 hieß zwar unsere Führung aber ein nicht geschlossener Block wurde konsequent von Germersheim ausgenutzt und zum 24:24 verwandelt. Unser anschließender Angriff landete Millimeter im Aus und auch beim letzten Punkt träumten wir wohl davon das es uns Germersheim gleichtun würde, aber nichts da - treffsicher holte sich der Gegner auch diesen Satz mit 26:24. Das war verschenkt! Im anschließenden entscheidenden 5. Satz hielten unsere Nerven zu Beginn noch und bei 8:3 konnten die Seiten gewechselt werden. Üblicherweise eine komfortable Ausgangssituation. Selbst beim 10:7 dachte niemand daran dass es nochmal spannend werden könnte. Vielleicht war es ein Netzroller von Germersheim der unsere Einstellung zum Wanken brachte, man weiß es nicht, was wir aber wissen, dass wir uns prompt mit flatternden Nerven auf dem Spielfeld befanden. Germersheim witterte Morgenluft und kam Punkt für Punkt heran und hatte beim 15:14 den ersten Matchball, beim 17:16 den Zweiten und versiebte unverständlich. Die Erlösung kam dann über  einen beherzten Aussenangriff und mit 19:17 wurde das spannende Spiel beendet.

Durch den einen Punktverlust haben wir es leider nicht geschafft uns Rang 3 in der Tabelle zurück zu erobern. Zwar punktgliech, aber mit dem schlechteren Satzverhältnis befinden wir uns immer noch auf Position 4. Die ausstehenden Spiele gegen Oberbiber (auswärts) und das letzte Spiel gegen Saarlouis (Heimspiel) kann man dennoch ruhig angehen, in der Tabelle wird sich nicht viel ändern - einzig Sorgen bereitet der Ausfall von Michelle mülelr als auch das Fehlen von Lydia Martsch am 12.03. gegen und in Oberbiber.

Damen 3 traten am frühen Sonntag Morgen stark dezimiert gegen die VVRP-Auswahl Jahrgang 2002/2003 an. Wahrscheinlich war der Zeitpunkt zu früh gewählt, denn viel zu viele Träumereien auf dem Spielfeld und das permanente Treffen von falschen Entscheidungen führten zu keinem ansehnlichen Spiel. Satz 1 wurde beispielsweise damit begonnen alle 6 Aufschläge in Reihe zu verschlagen. Kein Angriff wurde konsequent beim Gegner versenkt, wenn ein Punkt auf unserem Zählerstand dazukam, dann meistens durch Eigenfehler des Auswahlteams. Erst sehr spät begannen wir aufzuwachen und allmählich stellte sich so etwas wie ein Spielfluß ein. Dennoch gaben wir sang- und klanglos den Satz mit 17:25 ab. 

Im zweiten Durchgang wollten wir es dann richten und begannen wesentlich besser und vor allem aufmerksamer. eine erste Führung zum 11:10 und das verteidigen dieser über ein 14:13 sollte Zuversicht geben. Endlich lief es wirklich besser und einige bemerkswerte spielzüge wurden von beiden Seiten gezeigt. 19:15 war eine solide Ausgangposition um in die letzte Phase des Satzes zu gehen. Doch wieder wurden Serien von Annahmen und Abwehren vergeigt, indem die Entscheidung ob im oberen oder unteren Zuspiel angenommen wird stets falsch getroffen wurde. Die VVRP-Auswahl kam wieder heran und mit etwas Glück konnten wir den Satz zum 25:23 retten.

Sehr zum Ärgernis und das sei an dieser Stelle einmal erwähnt, ist der Umstand, dass wir auch ohne Schiedsgericht hätten spielen können. Nein es geht nicht um schwierige Entscheidungen, sondern um schlichtweg keine getroffenen oder einfach konsequent falsche. Das macht unsicher, du blickst in fragende Gesichter auf beiden Seiten und das Spiel wird zerstört. Viele Übertritte wurde nicht geahndet, ebenso Massen an geworfenen Bällen, dafür aber angebliche falsche Zuspiele der Stellerin vom VVRP-Kader und auf unserer Seite dafür wirklich falsches nicht. Netzberührungen wurden entweder nicht gahndet - aber dann wenn regelkonform wurde in die Pfeife gepustet. Das macht leider überhaupt keinen Spaß. Auf Anfrage von den Eltern hin warum man sich da nicht beim Schiedsgericht beschweren ginge, muss man konstatieren, dass dies nichts bringe und sie es wohl besser machen würden wenn sie es denn wüssten.

Satz 3 wurde von uns mit sehr starker Leistung begonnen und die 14:11 Führung lies hoffen. Ein tolles Spiel allerdings zu oft durch eben benannte Unzulänglichkeiten gestört. Hier hätte die regelkonforme Auslegung des Kaderspiels uns einen wesentlichen höheren Abstand zum Gegner gebracht. Beim 20:18 kam eine der starken Aufschlägerinnen des Kaders an die Reihe und fegte uns erst einmal 1 Aufschlag um die Ohren. 20:19. Danach konnten wir aufbauen der Angriffsball ging allerdings in den Block und flog weit in unser Hinterfeld zu dem sich zwei unserer Spielerinnen anschickten ihn zu spielen. In dieser Situation der Hinterfeldaktion - beim Umdrehen vorne am Netz berührte unsere Mittelangreiferin das Netz (ausserhalb der Spielsituation) und der Pfiff erfolgte. Da kannst du nur den Kopf schütteln und musst es ertragen. Das eigene Team aber steht fassungslos da und versteht die Welt nicht mehr. 20:20. So was bekommst du aber auch nicht mehr in den Griff. Zum Glück macht VVRP einen Aufschlagsfehler und es steht 21:20. Den nächsten Ball kann der Kader nur als Dankeball zu uns spielen wir nehmen an, Pass nach aussen und hauen das Teil mit Wucht in den Block. Dieser nimmt den Ball mit nach unten, eine Spielerin klemmt den Ball unbeabsichtigt zwischen ihren Armen ein, landet und wirft anschließend den eingeklemmten Ball nach oben. Damen 3 will schon jubeln, aber kein Pfiff, es geht weiter. Irritation ist angesagt und VVRP macht den Punkt. (Ich will eigentlich nur noch nach Hause...) Wir geben den Satz mit den nächsten 4 Punkten ab.

In Durchgang 4 dominieren wir und bekommen diesmal sogar 3 Punkte geschenkt, da die Herausnahme von 3 regelkonform gespielten Bällen des Kaders beim Kadertrainer nur für Kopfschütteln sorgt. Mit 25:20 geht der Satz an uns und das Tiebreak muss entscheiden. Hier zeigt sich der Kader nach dem Wecheel der Seiten beim Stand von 7:8 als sehr aufschlagstark und kann die nächsten 7 Punkte mit starken Services für sich entscheiden und gewinnt absolut verdient den Entscheidungssatz. Lust und Spaß hat das nicht gemacht und in der anschließenden Besprechungsrunde mit den Eltern und Zuschauern wurde über das Geschehene noch viel diskutiert. Man fühlte sich insgesamt um seine Chancen gebracht. Aber so ist das eben.....

Die männliche Jugend U12 hatte am Samstag ihre Einsätze und wurde von Susanne Weiler-Kautz betreut. Im ersten Spiel gegen die starke TuS Heiligenstein waren wir noch chancenlos und mussten mit 0:2 passen. Dann aber im zweiten Spiel gegen die SG Speyer/Haßloch konnten wir den Sieg in einem sehr spannenden Match mit 2:1 einfahren. Jetzt waren die Jungs voll auf der Höhe und das 3. Spiel gegen TuS Heiligenstein 2 war eine klare 2:0 Agelegenheit. Ein super Ergebnis!! Es sielten: Aureliio Barranco, David Kraut, Philiip Magin, Nils Merkel und Elias Senk.

D4 zweimal erfolgreich

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