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Lokalderby gg. Germersheim zu unseren Gunsten!
02.11.2014 12:26

Es war ein starker Auftritt unserer Damen 1 am Samstag den 01.11.2014 ab 19:00 Uhr in der Halle der TSG Mutterstadt.

Freundlicherweise stellte uns die TSG Mutterstadt über ihren Vorsitzenden Hans Maischein die vereinseigene Halle für das Lokalderby gegen die TS Germersheim zur Verfügung. (Vielen Dank seitens der Mannschaft, des Vereins und der zahlreichen Fans.) Es war ein volles Haus, viele Fans fanden am Feiertag den Weg zur Sportstätte um dem Treiben beider Teams Beifall zu geben. Und es wurde zu dem Match, dass bereits im Vorfeld ein heißer Tanz zu werden schien.

Satz 1: Beide Teams starten nervös und abtastend, aber mit toller Stimmung auf dem Feld. Noch nicht die volle Wucht hinter den Angriffen und auch im Aufschlag eher verhalten agierend, ist es eine reine Kampfgeschichte, in der sich beide Teams nichts schenken. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen wird geboten bis zum 18:17. Mutterstadt legt zwei weitere Punkte durch gute Blockaktionen und Angiffe nach. Ab dem 20:17 lässt D1 nichts mehr anbrennen und bringt den Satz mit 25:18 heim.

Durchgang 2: Obwohl die Damen 1 mit einer 2 Punkte-Führung lange Zeit die Szenerie beherrschen kommt ein Einbruch in der Mitte des Satzes. Germersheim zieht mit 4 Punkten weg und der SCM kann den Anschluß nicht mehr schaffen. dennoch werden alle Punkte ausgespielt, nichts wird hergeschenkt und die Stimmung ist trotz des Satzverlustes bei Mutterstadt bestens.

Satz 3: Germersheim stellt seine Angriffstatktik um. Lobs und sogenannte "Cuts" in die freien Zonen machen uns auf einmal das Leben schwer. Dennoch wird gerackert und gearbeitet, die Butter will man sich nicht vom Brot nehmen lassen. Sehr starke Abwehrszenen und knallharte Angriffe lassen das Publikum viel Szenenapplaus geben. Bei 15:15 dann eine extrem gute Phase der Gäste und Germersheim geht mit 19:15 in Führung. Aber die "Vöchel" wären nicht die "Vöchel" zeigte man sich davon beeindruckt. Der SCM kontert und holt sich Punkt um Punkt zurück. Das Publikum tobt. Über 20:21 dreht man den Spieß um und befindet sich auf einmal mit 23:22 in Führung. Noch ein Hammerblock dazu, 24:22. Es ist an Juia Zywitzky mit ihren starken Aufschlägen das Satzende zu besiegeln. Aber so ist es im Leben, den einzigen Aufschlagfehler im Spiel macht sie jetzt und schlägt sehr knapp ins Aus. 24:23. Das kann ich auch denkt sich die nun aufschlagende Gegnerin und semmelt ihrerseits mit ihrem ersten Aufschlagsfehler den Service weit ins Seitenaus.

25:23 2-Satzführung für Mutterstadt!

Satz 4: Durchgang 4 hätte es eigentlich richten sollen, aber D1 machte es spannend. Zum ersten Mal zieht Germersheim, nun unter Zugzwang, auf 15:12 davon. Wir parieren mit starken Aufschlägen und setzen uns in Abwehr und Angriff durch, über den Ausgleich 15:15 gehen wir 18:15 in Führung. Germersheim setzt alles auf eine Karte und spielt mit viel Raffinesse in unsere Freiräume, egalisiert und holt sich die Führung postwendend zurück. 21:18. Über den normalen Sideout gewinnen beide Teams ihre Punkte und die Südpfälzerinnen zwingen uns mit 25:21 in den Tie-Break.

Tie-Break: Dieser hatte zum Glück nicht die vorherige Dramatik, denn beim SCM standen alle Zeichen auf Sturm. Ein 2:0 und 6:1 sollte ein sicheres Polster sein - dachte man. Germersheim verkürzt auf 6:5, doch zwei beherzte Angriffe des SCM bringen uns das 8:5 und den Seitenwechsel. Nach diesem spielen die "Vöchel" sie entfesselt und sichern sich über ein 12:6 und 13:7 den Tagessieg mit 15:8.

Spieler, Trainer und Publikum waren angesichts dieser Leistung mehr wie zufrieden, denn nur selten war es in der Vergangenheit vergönnt den Lokalrivalen im Hinspiel der Saison zu besiegen.

Es spielten: Unsere Ballrauskratzerin Libera Elly Diamantopoulou, im Außenangriff Julia Zywitzki, Nadine Müller und Nadine Weihrauch, auf der Mitteposition Michelle Müller und Isa Kaufmann, in der Diagonalen Lydia Martsch. Die Zuspielerrolle wurde von Sophia Beutel und Sophie Fuchs übernommen. Es fehlten Christine Winzer, Jennifer Moll und Melanie Woll - beide zwar anwesend aber krankheitsbedingt nicht einsatzfähig.

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