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Ja
Tolle Spiele am Samstag 23.01.2016
24.01.2016 06:32

Na so was? Was für ein Volleyball-Samstag...

Damen 3
Den Anfang machen Damen 3 im Spiel gegen Haßloch 2. Endlich ist der Knoten geplatzt, könnte man sagen. 12 von 14 Spielerinnen waren mit auf der Partie und konnten endlich den Lohn ihrer Trainingsmühen aus den letzten Monaten einfahren. Unterlag man noch im Hinspiel vom 01. November mit 0:3 (-19,-14,-21) so drehte der Nachwuchs den Spieß diesmal um und verwies die Gastgeber mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:14) ebenso deutlich. Vor allem schlug die erheblich reduzierte Eigenfehlerquote zu Buche. Aufschläge wurden in Masse gut und hart beim Gegner platziert, die Annahme agierte wesentlich sicherer, das Zuspiel fand die Angreiferinnen und diese letztendlich schlugen beherzt auf die Bälle und erzielten zahlreiche Punkte. Das Spielsystem scheint in den Grundzügen jetzt etabliert, recht selten waren Erinnerungen an die Einnahme der korrekten Positionen notwendig.

Besonderheiten: Viele Spielerinnen aus D3 entwickeln sich derzeit immer schneller und besser und zeigen eine steil nach oben gerichtete Leistungskurve. Überzeugend durch tiefe und gute Annahme- und Abwehrlesitungen und das sich Trauen vor allem vorne am Netz die Angriffe bei Tempo 2 und 3 anzuwenden und in Punkte umzuwandeln. Ebenso wird das neue Spielsystem zunehmend sicherer beherrscht und kann nun in die Ausbauphase übergehen.

Abweichend vom bisherigen Saisonverlauf indem allen anwesenden Spielerinnen Spielanteile gewährt wurden, sollte es beim Spiel gegen Haßloch nur zu bedingten Auswechselungen kommen. Da ein Sieg greifbar war sollte nicht durch "zuviele" Wechsel eine unnötige Unruhe ins Spiel gebracht werden.

Dabei waren in alphabetischer Reihenfolge: Julia Buchheit, Hannah Bösling, Joanna Grammenou, Vanessa Heil, Melissa Müller, Eva Ripsam, Sophie Rottmann, Amelie Samus, Gülin Sari, Nele Schramm, Tessa Schulz und Carmela Zarbo. Es fehlten Christina Diamantopoulou und Ellie Steiger.

Damen 2
Aus der Ferne kam die Kunde vom 3:0 Sieg unserer Damen 2 beim Auswärtsspiel gegen den TSV Speyer 2. Man darf schon von einem unerwartetem Ereignis sprechen, denn der auf Tabellenplatz 3 liegende Gastgeber war sicherlich als ein sehr schwerer Brocken einzuschätzen. Umso schöner die Satzergebnisse 25:23, 25:19 und 25:20. Das D2 Volleyball spielen kann zeigte sich schon in der ganzen Runde. Dennoch war es immer wieder zum Haareraufen, dass es der Truppe nicht gelang zum Ende eines Satzes oder Spieles hin durchgängig den Sack zuzumachen. Dies gelang gegen den TSV Speyer. Der erste Satz war heiß umkämpft und ein Kopf an Kopf Rennen entwickelte sich. D2 verbuchte Satz 1 mit einem engen Ergebnis und wirkte danach wie befreit. Wesentlich sicherer in allen Aktionen und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet konnte Speyer nicht mehr in den beiden folgenden Sätzen in den entscheidenden Phasen mithalten. Herzlichen Glückwunsch D2!

Damen 1
Das war ein "geiles" Spiel. Konnten wir im Hinspiel nur 1 Satz lang überzeugen, gelang uns diesmal eine tolle Volleyballshow zu bieten und in einem sehr starken Spiel auf hohem anspruchsvollem Niveau zogen wir knapp den Kürzeren. Aber so darf man verlieren! Da wurde um jeden Ball auf beiden Seiten gefightet, stellenweise waren nur noch die Hallenwände im Weg, ansonsten wären noch ein paar mehr Bälle ausgegraben worden. Kein Team dominierte in einem Satz durchgehend das Spiel. Immer war die Gefahr greif- und erlebbar, dass eine Führung vom Gegner umgehend platt gemacht wurde und jeweils das ein und andere Team in Führung ging. Mit 
3:1 (25:27 25:20 26:24 25:21) behielt Landau dann aber die Oberhand, aber wie unschwer an den Satzergebnissen zu erkennen ist haben D1 alles dafür getan das Ergebniss eng zu halten. Letztlich waren es eine bessere Eigenfehlerquote auf Seite von Landau und wenn überhaupt etwas kritisiert werden muss, dann unser Aufschlagverhalten. Hier konnten wir gegenüber Landau nur bedingt Druck aufbauen. Unserer Services waren phasenweise einfach zu leicht anzunehmen oder waren direkte Fehler. Dennoch ein tolles Spiel mit viel Szenenapplaus vom Publikum.

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