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Ja
D1, D2, D3 und D4 erfolgreich!
27.01.2014 20:00

Am Samstag, den 25.01 fand das 2. Heimspiel in der Rückrunde für den SC Mutterstadt D1 in der Mandelgrabenhalle statt. Anpfiff war um 17:00 Uhr. Obwohl es schon das Rückspiel gegen Saarlouis war, kannte man den Gegner noch nicht, da das Hinspiel auf einen anderen Termin verschoben wurde. Der SCM fuhr auch zu diesem Spieltermin, aber umsonst, da in der Halle Stromausfall war und es sich nicht reparieren ließ. An einem neuen Termin feilen Mutterstadt und Saarlouis derzeit immer noch und hoffen das dieser bald zustande kommt und auch für beide Mannschaften passt. Dieses Spiel war ein sehr wichtiges für den SCM, da Saarlouis das Spiel gegen Saarwellingen 3:0 gewertet bekommen hat, weil diese eine Spielerin haben spielen lassen, die nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Somit hatte man das Ziel zu gewinnen, um Saarlouis nicht näher an ich herankommen zu lassen.

 

Der 1. Satz begann gut für den SCM. Man lag zu beginn gleich mit 2:0 in Führung und erwischte einen guten Start. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Mutterstadt konnte sich immer wieder absetzen, doch Saarlouis holte immer wieder auf. Letztendlich hatte der SCM durch gute Blockarbeit, eine super Feldverteidigung und gezielte Angriffe die Nase vorne und entschied diesen 1. Satz mit 25:22 für sich.

 

In den 2. Satz starteten wir dementsprechend zuversichtlich. Doch was dann wieder passierte, war das übliche Muster des SCM. Was im 1. Satz noch sehr gut klappte, funktionierte jetzt einfach gar nicht mehr. Das sind diese Phasen, die man sich einfach nicht erklären kann. Saarlouis hatte in diesem Satz leichtes Spiel und gewann diesen 2. Satz mit 13:25 für sich.

 

Der Satz wurde schnell abgeharkt und man wollte gestärkt in den 3. Satz gehen. Aber dieser Satz war ähnlich wie der 2. Es funktionierte einfach nicht so wie im 1. Satz und keiner wusste warum. Saarlouis hat nicht anders gespielt wie in Satz 1 aber irgendwie war bei Mutterstadt der Wurm drin. Auch dieser Satz war schnell rum und ging mit 15:25 an Saarlouis.

 

Bevor der 4. Satz begann, hielt Trainer Andreas Hollstein eine Ansage an die Mannschaft und stellte die Frage, ob die Mannschaft Lust hat einen Tie Break zu spielen. Die Mannschaft bejahte diese Frage einstimmig und ging motiviert und mit diesem Ziel im Hinterkopf in Satz 4. Und der Knoten war geplatzt. Durch eine gute Aufschlagserie von Michelle Müller ging man mit 12:0 in Führung. Mutterstadt spielte in diesem Satz Saarlouis förmlich an die Wand. Sehr gute Annahme, sowie Feldverteidigung, tolle Blockarbeit und konsequente Angriffe, einfach alles stimmte in diesem Satz. Völlig verdient ging dieser auch mit 25:13 an unsere SCM Mädels.

 

Jetzt hieß es Tie Break. Wenn man die letzte Saison von Mutterstadt intensiv verfolgt, so hat man gesehen, dass genau diese letzten Sätze die Stärke der Pfälzerinnen gewesen sind. Und diesen Status wollte man natürlich weiter halten.

 

Der Tie Break begann, Saarlouis führte schnell mit 0:2, davon ließ man sich aber nicht beeinflussen und spielte einfach weiter. Man glich aus zum 2:2 und ging sogar in Führung. Wir spielten so, wie man in Satz 4 aufgehört hatte zu spielen. Ganz ruhig und selbstbewusst, genau das was letzte Saison den SCM ausgezeichnet hat, sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen und genau deshalb gewann Mutterstadt diesen Tie Break mit 15:13 für sich. Die Erleichterung und vor allem die Freude über dieses gewonnene Spiel war riesig. 

 

Mutterstadt hat sich in den letzten beiden Sätzen als Mannschaft präsentiert, die ruhig geblieben ist, egal was die Punktetafel zeigte und genau diese Stärke muss beibehalten werden und dann werden noch einige erfolgreiche Spiele folgen. Nächstes WE ist erstmal ausruhen angesagt bevor es dann auswärts zum Tabellennachbarn TGM Gonsenheim geht. Mit einem Sieg würde man vor Gonsenheim stehen. Man darf also gespannt sein. Das nächste Heimspiel findet am 16.02. gegen Erzrivale TV Vallendar statt. Also schon mal vormerken und alle in die Halle zum Anfeuern kommen. Eure Damen 1.

 

 

D2 schlägt den VBC Kaiserslautern mit 3:2 nach abgewehrtem Matchball !

 

Auch die Damen 2 mussten es spannend machen. Am frühen Sonntag Morgen hieß es nach Kaiserslautern zum Tabellennachbarn zu fahren. Im ersten Spiel noch frei und Schiedsgericht stellend ergab sich die Möglichkeit das Spiel des Gegners gegen den TV Rheinzabern zu studieren. Kaiserslautern schaffte es gegen die starken Südpfälzerinnen  den 3. Satz zu gewinnen, entsprechend war die Truppe von Trainer Gerald Kessing vorgewarnt.

 

Nach den ersten beiden Sätzen sah es zunächst nach einer bitteren Niederlage beim Aufsteiger SG Kaiserslautern/Enkenbach aus. In diesen beiden Durchgängen geriet das Team insbesondere durch die langen Aufschläge der Westpfälzer früh und deutlich in Rückstand. Zwar konnte in den Schlussphasen immer etwas Ergebniskosmetik betrieben werden, so dass die Niederlage nicht ganz so dramatisch schien (19:25, 20:25).
Erst im dritten Satz konnte durch eine Aufschlagserie von Denise Miller zum 15:8 ein Vorsprung erarbeitet werden, der allerdings im weiteren Verlauf wieder durch viele Eigenfehler aufgebraucht wurde und den Gastgeber bei 24:25 sogar einen Matchball ermöglichte. Jetzt sorgte Zuspielerin Verena Jansen mit ihren Kurz hinters Netz geschlagenen Aufschlägen für Probleme im gegnerischen Aufbau, mit 27:25 konnte knapp und glücklich eine deutliche Auswärtsniederlage vermieden werden.


Nun schien der Knoten bei den Mutterstädter Damen geplatzt. Im vierten Satz zwei lange Aufschlagserien von Vanessa Böhmer zum 9:2 und Sabine Uhlig zum 18:10 sorgten für einen beruhigenden Vorsprung der auch mit 25:17 zum Satzausgleich führte.


Der fünfte und entscheidende Satz verlief zunächst ausgeglichen aber auch sehr nervös auf beiden Seiten, bei 8:7 Seitenwechsel. Dann Johanna Sprinzl am Aufschlag! In den vier Sätzen zuvor leider nicht sehr erfolgreich sorgte sie diesmal für den entscheidenden Vorsprung zum 11:8, der dann nur noch ins Ziel gebracht werden musste, 15:12.
2 Punkte in der Tabelle für den SCM, 1 Punkt für Kaiserslautern. Der SCM ist erst mal für zwei Wochen Dank des besseren Satzverhältnis vor Kaiserslautern und nicht auf einem Abstiegsplatz. Zwei sehr wichtige Punkte gegen den Abstieg und nun heißt es bei den kommenden Spielen angreifen.


Für den SCM spielten:
Vanessa Böhmer, Lena Gierens, Susanne Gwosdek, Isabelle Harder, Verena Jansen, Denise Miller, Svenja Salzmann, Johanna Sprinzl, Margarethe Stock, Sabine Uhlig.

 

 

D3 zu Gast bei Damen 4 und diese dann noch gegen Weilerbach

In ihrem "Auswärtsspiel" mussten die D3 bei der eigenen D4 am Sonntag Morgen in der Mandelgrabenhalle auflaufen. Eine schöne Kulisse bot sich, da die Feldanlage noch vom Vorabend des D1 Spiel stand und wir konnten auf dem Großfeld mit Oberliga-Ausstattung spielen.

 

Gleich im ersten Satz zeigten die "Zwerge" von D4 welche Entwicklung sie in den vergangenen Monaten genommen hatten. Verblüfft und etwas konsterniert mussten sich D3 einen Vorsprung von 17:11 durch die D4 gefallen lassen. Dann zeigt uns kurze Zeit später beim 21:17, Thea aus D3 wo der Hammer hängt und setzte unserem schönen Treiben mit einer tollen und wuchtigen Aufschlagserie ein jähes Ende. Etwas verunsichert durch das plötzliche Einholen wirkten die Zwerge nicht mehr so befreit und versuchten nicht das volle Risiko wie in der Anfangsphase zu gehen. Dennoch darf man über den anschließenden Satzverlust mit 22:25 nicht traurig sein. Was wir boten war echte Klasse.

 

Satz 2 lief nicht ganz so rund wie zu Beginn aber auch hier hatten wir durchaus tolle Szenen, die vom zahlreichen Publikum immer wieder mit Applaus belohnt wurden. Besonders die schönen Abwehraktionen, keinen Ball preisgeben wollen und kämpfen bis zum Umfallen begeisterte einfach. Zwar hatten wir auch in diesem Satz die Nase hinten aber bewegten uns mit dem 21:25 lange Zeit durchaus auf Augenhöhe.

 

Die Luft war denn etwas raus im dritten Satz. Man zollte der hohen Konzentration und Kämpferei den entsprechenden Tribut und schaffte den Anschluss nicht mehr. Obwohl mit 14:25 verloren kann man fast vom besten Spiel der jungen Truppe sprechen. Gegen ein Team dass schon den Angriff über der Netzkante beherrscht und mit sehr großen Spielerinnen bestückt ist, haben wir uns allen Respekt verdient.

 

Im zweiten Spiel des Tages hieß es gegen das Schlusslicht Weilerbach zu punkten. Eine  ebenso junge Truppe wie wir und nicht zu unterschätzen. Vor allem ist es die Schwierigkeit bei 11-12 jährigen die Konzentration über 2 Spiele aufrecht zu erhalten und so gingen wir zwar mit Siegeswillen aber dennoch gemischten Gefühlen ins Spiel. Sehr erfolgreich gestalteten wir den ersten Satz und erzielten mit wuchtigen Aufschlägen und einem tollen Feldspiel eine 21:14 Führung. Diese konnte durch den sich bereits jetzt abzeichnenden Konzentrationsverlust nicht ausgebaut werden und die Hinterpfälzer kamen noch auf 18 Punkte heran. Aber wir schafften es den Sack zu zumachen und mit 25:19 war die erste Hürde genommen.

 

Satz 2 war dann ein Fiasko. Kraft weg, Konzentration weg, nichts klappte. 9 Aufschläge in Folge versemmelten wir, 14 im gesamten Satz. Damit ist kein Staat zu machen und die einzige Devise hieß nicht einholen sondern wieder zurück ins Spiel finden. Mit 21:25 gaben wir den zweiten Durchgang zwar her, aber am Ende zeigte sich, dass wir wieder an Board waren.

 

Satz 3 war das Highlight. Wir packten alles aus, was wir konnten. Jedes Element klappte und wir spielten Weilerbach in Grund und Boden. Mit 25:12 kann nicht viel mehr gesagt werden.

 

Jetzt galt es den 4. Satz zum entscheidenden zu machen. Denn ein Tiebreak durchzustehen erschien mit einem hohen Risiko behaftet. Also hielten wir uns selbst mit "Spaß" und "Sang" am Leben und merkten dennoch dass unsere Konzentration sofort zusammenbrach wurde es etwas leiser in der Halle und eine gewisse "Bettruhe" griff um sich. Aber dennoch sehr stark wie es die Youngsters schafften schwierige Situation zu meistern und am Ende als Gewinner da zu stehen.

 

Am Ende wurde es dann nochmal spannend, 3 Eigenfehler in Folge ließen die Weilerbacherinnen hoffen, aber dann setzten wir den Treiben mit zwei schönen Bällen ein Ende und verbuchten den ersten Sieg in der noch jungen Karriere.

 

Eine ganz starke Leistung. Es fehlten uns zudem 4 Spielerinnen. Die restlichen 8, kamen alle zu Einsatz und hervorheben muss man das sehr gute spiel von Sophie Fußer die sich für weiteres mit diesem Auftritt empfohlen hat. Ebenso lieferte Tessa Schulz endlich eine von Nervosität befreite Vorstellung und auch hier machte es Spaß zuzusehen. Carmela Zarbo haderte noch mit der eben auskurierten Verletzung am Handgelenk, hier muss man Nachsicht üben - verständlich die Angst im Spiel darüber.

 

Eine Klasse Leistung zeigten darüberhinaus Christina Diamtopoulou, Hannah Bösling, Eva Ripsam, Amelie Samus, Nele Schramm mit viel Übersicht in allen Elementen des Spiels. Vor allem das "Zusammen" ist eine Erwähnung wert und der unbedingte Wille keinen Ball herzuschenken. Bravo und weiter so Mädels!!

D1 verliert 0:3 gegen Wierschem
U14 w - LM