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Damen 3 mit viel Lob und ohne Tadel - 2 x 3:0 gewonnen
02.02.2015 06:08

Viel Freude machten Damen 3 den zahlreichen Zuschauern, dem Trainer und sich selbst am Sonntag Morgen in der Rundsporthalle. Es hieß Heimspiel und die Gäste waren VBC Ludwigshafen 2 sowie die SCM Mädels aus Damen 4. Etwas Verletzungsprech sorgte im Vorfeld für Nervosität, unserer Damen 2 konnte nicht ausgeholfen werden und ob alle fit an den Start gehen würden war ungewiss. Am Vorabend meldete noch Jürgen Heil seine Tochter Vanesssa krank und mit Fieber im Bett, Christina Diamantopoulou kehrte aus einem Skiklassenfahrt mit verdrehtem Knie heim und Carmela Zarbo schien auch eine Blessur aus demselben Skiaufenthalt mit nach Hause gebracht zu haben.

Im ersten Spiel musste man gegen VBC Ludwigsahfen antreten. Diese befanden sich auf dem letzten Tabellenplatz, ein sehr junges Team in der gleichen Alterstruktur wie unsere Mannschaften D3 und D4. Die Devise für dieses Match lautete - heute keine Spezialisierung, jede spielt zu, jede greift an. VBC kam allerdings überhaupt nicht ins Spiel, sodaß sich recht wenige Angriffe auf unserer Seite aufbauen liessen und Serien von Aufschlägen das Spiel bestimmten. Im ersten Durchgang legte Damen 3 gleich eine deutliche 16:6 Führung hin. Alle Spielerinnen kamen durch entsprechende Auswechselungen zu ihren Einsätzen und die Führung konnte zu einem 19:8 ausgebaut werden. Sehr positiv war die Konstanz in den eigenen Services. 2-3 Bälle fielen bei uns rein, immer dann wenn erste oder zweite Bälle über das Netz gespielt wurden und nicht klar war in wessen Zuständigkeitsbereich die Aktion lag. Bei 25:10 war dann Schluß.

Im zweiten Satz kamen nur 5 Spielerinnen aus Damen 3 zum Aufschlag. Bei einer 7:2 Führung kam Nele Schramm zum Aufschlag und setzte 8 gelungene Aufschläge ins gegnerische Feld. Sophia Hertel wurde eingewechselt, zuvor fanden Melissa Müller und Julia Buchheit ihren Einsatz -  und Sophia legte 6 weitere Aufschläge zum 21:3 nach. Eva Ripsam komplettierte die Serie mit 4 Aufschlägen zum 25:4 Satzgewinn.

In Satz 3 zeigte sich ein ähnliches Bild. Alle Spielerinnen wurden ein- und ausgewechselt und machten ihre Sache sehr gut. Die Punkte für Ludwigshafen resultierten zumeist aus Aufschlagfehlern auf unserer Seite. 25:7 hieß es nach weniger Spielzeit und zufriedene Gesichter lissen auf ein spannendes anschließendes Match gegen Damen 4 hoffen.

Gegen Damen 4 wurde es dann auch gleich spannender. Die Taktik blieb bei Damen 3 dieselbe. Jede spielt von der Position 3 zu uns jede greift an. Vor allem das "Über-Kopf-Pass-Spiel" sollte gezeigt werden und - ein ganz großes Lob - das klappte prima. In der Starting-Six standen Eva Ripsam, Joanna Grammenou, Amelie Samus, Hannah Bösling, Carmela Zarbo und Nele Schramm. Das Team erspielte sich einen frühzeitig einen 3 Punkte Vorsprung und obwohl die Angriffe im Sprung anfänglich noch nicht ganz klappten kam das Team immer besser ins Spiel. Ein wuchtiger Angriff von Eva Ripsam löste die Spannung und danach lief es sehr rund. Bei 13:8 wurde Melissa Müller eingewechselt und gleich setzte sie ihr Größe mit ein paar gelungenen Blocks am Netz in Szene. Amelie Samus war jetzt in Fahrt und ihre Angriffe fanden die Ziele im Feld. Bei 17:12 kam Julia Buchheit ins Feld reihte sich nahtlos ein und war sehr aufmerksam in der Feldverteidigung, auch ihre Zuspiele wurde immer besser. Joanna Grammenou setzte ihre Lobs geschickt in die gegnerischen Zonen, ebenso wie Nele Schramm die eine tolle Übersicht im Angriff an den Tag legte. Mit 25:14 verbuchten wir den ersten Satz auf unserem Punktekonto.

Im zweiten Durchgang sollten Damen 3 weiter an der Struktur arbeiten und etwas mehr Risiko an Tag legen. Das brigt natürlich ein gewisses Risiko und mehr Fehler waren vorprogrammiert. Dennoch klappte das Vorhaben und Hannah Bösling zeigte an diesem Tag eine sehr solide Annahmeleistung, was stets Ausgangspunkt für gelungene Zuspiel war. Carmela Zarbo zwischenzeitlich mit ihrme Knie hadernd war dann aber wieder spielbereit und zeigte wie Angriffe im Sprung geschlagen werden müssen. Über eine 13:8 und 19:13 Führung schien erstmal alles in Butter, als Damen 4 begannen uns mit ihren Aufschlägen unter Druck zu setzen. In dieser Phase war trotz passabler Annahme unser Zuspiel zu zaghaft und die Angriffe konnten nicht entsprechend hart gespielt werden. Dennoch hielt Damen 3 an der Taktik fest und nach dem zweiten oder dritten Versuch klappte es dann schließlich. 25:18 lautete der Satzausgang.

Satz 3 war dann eine schnelle Geschichte. Wie in allen Sätzen zuvor kamen alle Spielerinnen zu annähernd gleichen Spielanteilen und jede machte ihre Sache sehr gut. Bei 25:11 hatte Damen 4 keine wirkliche Chance, zu eingespielt zeigte sich Damen 3 und sorgte mit dem zweiten Sieg an diesem Tag, dass sie zurecht Platz 1 in der Tabelle inne hat.

Jetzt ist ein Monat Pause und am letzten Spieltag am 01.03. kommt es dann in und gegen Frankenthal 2 zur Entscheidung. Ein Endspiel im klassischen Sinne. Ab 12:00 Uhr ist Spielbeginn in der Isenach Sporthalle und wir hoffen auf viel Unterstützung durch unsere Fans. 

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