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Wenig-läuft-zusammen-Wochenende
14.03.2016 12:02

Das war nichts, leider gar Nichts - kein einziges Team des SCM holt ein positives Ergebnis am Wochenende - Ursachenforschung muss betrieben werden!

Damen 1: Im Vorfeld - es geht um gar nichts mehr, weder Oberbiber noch wir können eine wichtige Tabellenänderung herbeiführen und unser Ergebnis schadet auch keinem anderen Team in der Liga, bzw. bevorteilt es. Michelle Müller verletzt und eigtlich nicht einsatzbereit, Jenny Moll beruflich unterwegs und Lydia Martsch steht auch nicht zur Verfügung. Somit 5 gesunde Feldspieler und 1 Libera. Hannah Bösling und Julia Buchheit aus Damen 3 fahren freundlicherweise mit ins rheinländische Oberbiber. Dort angekommen hätten wir eigentlich gleich wieder eine Kehrtwende machen müssen. Die Heizung war aus, die Fenster in der Halle geöffnet und gemessen wurden 5,6 Grad Celsius. Die Fenster konnten zwar durch den freundlichen und hilfsbereiten Hausmeister geschlossen werden, die Heizung schien aber keine Leistung zu entwickeln - richtig wie sich hinterher herausstellte, da sie auch kein Warmwasser produzierte und das Team ungeduscht nach Hause fahren musste. Obwohl auch nicht schlimm, da bestimmt niemand in der Halle geschwitzt hat. Nach kurzer Absprache mit dem Trainer von Oberbiber einigen wir uns darauf, das ganze eher einem Trainingsspiel anzugleichen, da auch er nur über einen sehr dezimierten Kader verfügte.

Insgesamt ein lustiges Bild das sich da bot: Beide Schiedsrichter in Winterklamotten eingehüllt, der Trainer von Oberbiber mit Pudelmütze und Winterjacke auf der Bank und mir war auch sackekalt. Von einem Spiel kann man wirklich nicht sprechen. Niemand wollte sich bewegen und jeder in der Halle war ausschliesslich damit beschäftigt, die Position für die Hände und Arme zu suchen, die es einem am wärmsten erscheinen liessen. Michelle Müller versucht einen Einsatz aber es funktioniert nicht und sie muss nach kurzer Spielzeit pausieren. Julia Buchheit und Hannah Bösling bekommen ihre Einsätze, aber im Grunde war jeder froh, dass dieses Spiel hoffentlich bald verbei sein würde. Oberbiber schlägt etwas besser auf und da sich niemand bewegen möchte, kommt ein richtiges Spiel nicht zustande. Bodenarbeit wurde auf Grund der Verletzungsgefahr so gut wie vermieden. Einige schöne Spielzüge waren dennoch dabei, vor allem für die Youngster hat es sich gelohnt. Die anschließende Aufwärmrunde beim nahegelegenen McDonalds war das beste an diesem Spieltag.

Damen 2: Es war das finale Match, bei dem es um die Möglichkeit des Klassenerhaltes aus eigener Kraft in der Pfalzliga ging. Bei Tabellennachbarn TuS Schaidt war somit "Showdown" angesagt. "Showdown" praktizierte allerdings nur der Gastgeber. Damen 2 präsentierte sich so, als wenn es um ein ganz lockeres Spielchen ging und man vermisste das Zeigen "Wir wollen das Schaffen". Viel zu viele Eigenfehler wurden zu oft von einem Lächeln begleitet, zu ärgern schienen sich nur wenige Spielerinnen, das man das Spiel "fast" kampflos herschenkte. Gelungene Rettungsmaßnahmen von ersten oder zweiten Bällen wurde mit dem dritten Ball ad absurdum geführt, da dieser entweder in Geschenkpapier eingewickelt zum Gegner gespielt oder mit einem Eigenfehler beendet wurde.

Diese Form der Dankbälle nahmen die Schaidterinnen dann auch wirklich dankend entgegen und erzielten ihre Punkte nach Belieben. Zudem herrschte bei Mutterstadt ein heilloses Durcheinander auf dem Feld. Übernahmen von Bällen schienen in keinster Weise klar zu sein, viel zu oft bewegten sich Spielerinnen in "fremden" Zonen und Zusammenstöße oder "Nimm Du ihn ich hab ihn auch"-Ergebnisse waren die Quittung.

Das war leider überhaupt kein Kampf, kein Aufbäumen gegen mit allen Mitteln sich verteidigende Südpfälzerinnen. Somit hat man den Klassenerhalt leichtfertig verschenkt und darf sich in der kommenden Runde mit Damen 3 als Gegner messen.

 

Damen 3: Zuerst oberes Pfalzliganiveau und dann Absturz in die Volleyball-Steinzeit. In der "Hasenstall"-Halle in Olsbrücken zeigten Damen 3 nur 2 Sätze lang eine sehr gute bis gute Leistung um dann völlig einzubrechen. Auch hier war das Thema Klassenerhalt noch nicht gegessen. Würde Frankenthal seine letzten 3 Spiele gewinnen wären wir aufgefordert mindestens eines unserer letzen beiden Matches zu gewinnen. Dies schien gegen Olsbrücken wahrscheinlicher als gegen Steinwenden II - das letzte Spiel in dieser Saison. So begannen Damen 3 ein wahres Volleyballfeuerwerk im ersten Satz abzubrennen. Alles klappte, selbst die gerade eingeführten Schnellangriffe über die Mitte funktionierten. Olsbrücken war recht konsterniert und selbst zwei Auszeiten konnten das 18:25 nicht verhindern. Im zweiten Durchgang begann Olsbrücken stärker und setzte uns mit besseren Aufschlägen und gepritschten Bällen in die Feldecken unter Druck. Dennoch konnten wir Rückstände immer wieder auffangen und so ging es die heiße Phase des Satzes. Wir liegen mit 18:21 zurück und schaffen über 3 normale gute Aufschläge und schöne Abwehren mit anschließenden Angriffen auf 21:21 auszugleichen. Der wichtigste Aufschlag wird dann allerdings ins Netz geschlagen es heißt 21:22. Zwei einfachste Annahmen, die im oberen Zuspiel hätten angenommen werden müssen werden leichtfertig verbaggert. 21:24. Der Rest ist Formsache. Einfach die falschen Entscheidungen getroffen - wäre nicht so schlimm gewesen, hätten wir uns nicht vorher darauf verständigt, dass obere Annahmespiel einzusetzen. In Satz 3 hatte uns der Gegner dann fest im Griff. Und immer wieder waren es die falschen Entscheidungen die getroffen wurde. Damen 3 wollte sich nicht aus der Komfortzone heraus begeben und das Risiko der Veränderung suchen. Ein schlimmes 8:25 war das Ergebnis. Im entscheidenden 4. Durchgang wussten wir dann besser aufzuspielen. Unsere Eigenfehlerquote konnte erheblich eingeschränkt werden. Allerdings war jetzt Olsbrücken auf der Höhe und senkte auch seine Eigenfehlerquote und wusste uns die Punkte mit schönen Angriffen abzunehmen. Wieder in der heißen Phase des Satzes ab dem Spielstand 21:21 wurden Aufschläge des Gegners die von unten gespielt wurden einfach verbaggert oder nicht erlaufen - wobei laufen eher hingehen bedeutet hätte. Ein Punkt war uns noch vergönnt und dann war mit 22:25 Schluß. Zum Glück hatte Frankenthal in Ludwigshafen auch keinen Erfolg und somit haben wir den Klassenerhalt geschafft da Frankenthal zwar, zwei 3-Punkte Siege in den ausbleibenden Spielen vorausgesetzt, noch auf 11 Punkte gleichziehen kann aber wir mit 1 gewonnenen Spiel mehr die Nase vorne haben.

Damen 4 - Um die kurze Nachricht des Trainers wieder zu geben: "Deutlich verloren" - "Grundtechniken vergessen" und "Schlechter als zu Saisonstart" - Satzergebnisse zu -14,-15,-13 - "Nichts zu holen beim TuS Heiligenstein II.

 

D4 zweimal erfolgreich

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